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​Warum Keramikimplantate?

Es gibt Zahnimplantate aus Titan und aus Keramik. In der „herkömmlichen“ Zahnmedizin werden Titanimplantate eingesetzt, da sie ziemlich sicher einheilen. Aber es häufen sich die Fälle, in denen wir die Titanimplantate wieder entfernen müssen. 

Warum ist das so?

Bereits ein einziges Titanimplantat ist laut Dr. Mutter schon im Blut nachzuweisen und stellt eine Belastung des Immunsystems dar.  Titanoxid (= E171) wird mittlerweile in Sonnencremes, Kosmetika und vielem mehr eingesetzt. Sogar in der weißen Wandfarbe ist Titanoxid enthalten.  Leider führt genau dieser vermehrte Einsatz zu einer gehäuften Unverträglichkeit auf Titan. Selbst in seiner reinsten Form kann das Titan noch bis zu 0,2 % Eisen und auch Spuren von Nickel enthalten. 

In Deutschland sind bis zu 20 % der Frauen auf Nickel allergisch. Sie haben sicherlich auch jemanden in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis, auf den das zutrifft!

Auf reines Titan hingegen kann man keine Allergie entwickeln, da es an der Luft sofort oxidiert, und somit eine Schutzschicht bildet.  Allerdings kann der Körper mit einer Unverträglichkeitsreaktion reagieren. Patienten mit einem genetisch gesteigerten Entzündungsgrad können noch eher darauf reagieren und somit das Titanimplantat abstoßen.  Dies äußert sich in Form einer Entzündung um das Titanimplantat herum. Erst ist es gerötet, blutet leicht und dann kommt noch eitriger Ausfluss hinzu. Erst wenn der Knochen um das Implantat herum komplett abgebaut ist, beginnt das Implantat zu wackeln.

Hier geht es um Gesundheit!  Ihre Gesundheit! 

Metalle im Mund können durch Handy- oder WLAN-Strahlung wie kleine Antennen wirken und die Strahlung unkontrolliert reflektieren und sogar verstärken.  Das umliegende Gewebe erwärmt sich, Nervenzellpotenziale werden gestört. Zusätzlich gehen Metallionen im Speichel in Lösung, das Metall rostet also. Auch hier kommt es zu einer Störung des Körpers. Dies ist besonders bei sensiblen Patienten der Fall. Es ist zu beachten, dass Sensibilisierungen immer entstehen können!

Hier stellen Keramikimplantate eine Lösung dar. 

Ein Keramikimplantat verhält sich völlig neutral und wird vom menschlichen Körper nicht erkannt. Daher bleibt das Immunsystem ruhig. Auch das Zahnfleisch liebt die Keramik und wächst heran, verknüpft sich regelrecht damit. 

Ein Vorteil dieser Versiegelung ist, dass Bakterien nicht am Implantat vorbei in den Körper gelangen können. Es lagert sich zudem wesentlich weniger Plaque an die Keramikimplantate an. 

Für wen sind Keramikimplantate besonders geeignet?

Prinzipiell können sich alle Menschen, die gesund sein wollen, Keramikimplantate setzen lassen. Im Falle eines leichten Zahnfleischrückganges sehen Keramikimplantate auch besser aus als Titanimplantate, die hingegen dann einen hässlichen grauen Rand zeigen. Besonders zu empfehlen sind Keramikimplantate bei chronisch kranken Menschen, da Titanimplantate das Krankheitsbild verschlechtern können.

Bei Keramikimplantaten ist keine Periimplnatitis zu beobachten!

Keramikimplantate wachsen nur in absolut gesundem Knochen ein.

Das ist wichtig zu wissen, da man hier anders vorgehen muss: 

Erst müssen Entzündungen im Knochen oder an Zähnen erkannt und entfernt werden, das Immunsystem muss unterstützt und dem Körper müssen „Baustoffe“ in Form von Vitaminen, Mineralstoffen etc. zugeführt werden. Das keramische Implantat stellt das i-Tüpfelchen nach der erfolgten Vorbehandlung dar.